Raumpatrouille Orion Wiki
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Ein Lichtsturm ist ein kosmisches Wetterereignis, das durch die Strahlung von Sonnen ausgelöst wird. Anders als ein Sturm auf der Erde, der Schäden durch den Druck der Luft verursacht, sind Lichtstürme magnetische Stürme, die das Schwerefeld des betreffenden Raumes beeinflussen. 

Es ist bekannt, dass das Magnetfeld einer Sonne unterschiedlich stark ist und Schwankungen unterliegt. Durch diese Schwankungen entstehen Sonnenflecken, die Folgen von gewaltigen Sonnenprotuberanzen sind, durch die solares Material in den Raum hinausgeschleudert wird. Diese Protuberanzen haben den Sonnenwind zur Folge, der die Erde trifft und durch den Van-Allen-Gürtel zu den Polen hin abgelenkt wird, wodurch in den Polarregionen die Polarlichter entstehen. 

Ähnliche, zum Teil wesentlich stärkere Phänomene treten außerhalb des irdischen Sonnensystems als Lichtstürme auf, die so heftig sind, dass Raumschiffe ähnlich durchgeschüttelt werden wie irdische Schiffe bei einem Orkan auf dem offenen Meer. Raumschiffkommandanten ziehen es deshalb vor, derartigen Lichtstürmen auszuweichen. 

Die technisch hoch entwickelten Exoterristen, die Frogs, sind in der Lage, solche Lichtstürme in Form von schnell wechselnden Schwerefeldern künstlich zu erzeugen. Sie setzen diese künstlichen Lichtstürme gegen die Orion ein, als diese MZ-4 anfliegen will, in Kombination mit ihren ohnehin überlegenen Lichtwerfern gegen die Hydra, als diese die Orion bei deren scheinbarer Desertion verfolgt und gegen die Tau, den GSD-Kreuzer unter dem Kommando von Commander Lindley, als dieser mit neun Leuten des GSD-Führungsstabes einschließlich Oberst Villa auf dem Weg nach Gordon ist. 

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